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Herzzeit Retreat

* Herzzeit Retreat im Sonnenstrahlensammelhaus *

„Ein Schritt zu deinem eigenen Herzen ist ein Schritt zum/r Geliebten“

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Wann: 28.8. – 30.8.2020 + Mitte Oktober 2020

Wo: Sonnenstrahlensammelhaus, Fürst-Wolrad-Strasse 9, 31556 Wölpinghausen

Wer: Frauen und Männer, die Interesse haben am Wachstum aus dem Herzen heraus     Hallo du lieber Herzensmensch,   wir Johanna, Lucia und Sebastian möchten dich herzlich in das „Sonnenstrahlensammelhaus“ in die Natur in der Nähe von Hannover einladen.   Wir haben Lust mit dir einen Raum zu kreieren, in dem du dich ganz verbunden und lebendig in Gemeinschaft erleben kannst. Es darf wild, laut, sanft, sexy, heilig, freudvoll oder auch mal ganz still werden. Du begibst dich auf eine Reise zu dir selbst und zu deiner wahren Herzensessenz. Mit einigen wundervollen Seelen machen wir uns gemeinsam auf den Weg der Transformation zu mehr Liebe und Bewusstheit. Entdecke dabei deinen Körper als Tempel des Genusses.   Nach so langer Zeit der Distanz haben wir eine kleine Oase der Verbundenheit für dich vorbereitet. Wir wünschen uns, dass du nach diesem Wochenende mit strahlenden Augen und einem Herzen voller Freude genährt nach Hause fahren kannst. Und dein Licht heller leuchtet als zuvor, damit du es mit anderen teilen kannst.   Dich erwartet ein Wochenende im Kreis mit ca. 8-16 Mitreisenden. Erlebe dich noch mal neu in Verbindung mit dir und anderen. Morgens begleitet dich wundervolle Körperarbeit in den Tag. Einen Großteil des Tages werden wir im Kreis verbringen und gemeinsam neue Seinsweisen verkörpern. Außerdem darfst du dich auf schamanische Trommelreisen, eine Kakaozeremonie mit anschließendem Ecstatic Dance am Samstag Abend freuen. Dein lebendiger Ausdruck kann zusätzlich in Einzelsessions nach dem Pantarei Approach mit Sebastian unterstützt werden. In den Pausen kannst du im Garten oder drinnen entspannen und gemeinsam mit uns kochen.  

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  Start: Freitag ab 16 Uhr ankommen, 18 Uhr Abendessen (optional), 19 Uhr Kreis
Samstag 9 bis 21 Uhr
Sonntag 9 bis 16 Uhr   Seminarkosten: 280€ inkl. Essen und Kakao Unterkunft: 30€ im Mehrbettzimmer // 20€ im Zelt   Bei Anmeldung sind 100€ als Anzahlung zu überweisen.
Um sich anzumelden oder bei Fragen schicke eine E-Mail an: teresa@forstreuter.de   Die Hygieneregeln werden beachtet. Nähere Infos dann in der Willkommensmail.    

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  Johanna:   Meine große Liebe gilt der Berührung und Verbindung von Menschen in jeder Form. Ich habe festgestellt, dass ich diese Liebe den Menschen besonders gut in meinen Herzkreisen und Achtsamkeitsmassagen schenken kann. Mein Traum ist es auf einer tieferen Ebene mit anderen Menschen verbunden zu sein und sich in einer Gemeinschaft von herzoffenen Menschen zu Hause zu fühlen. Was ich gelernt habe: – Heart IQ Facilitator https://www.neweden.org/facilitator-training
– Achtsamkeitsmassagen
– Studium der Erziehungswissenschaften und Psychologie (BA)
– Lösungsfokussierte Beratung (ILK)
– Erlebnispädagogik Falls du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest schaue gern mal auf meiner Website nach: www.Johanna-Reinke.de   Lucia:   Als Tänzerin, Choreographin und Bewegungscoachin liebe ich es dich in Bewegung zu bringen und das gerne auf den verschiedenen Ebenen unseres Sein: Körper, Geist und Seele. Ich arbeite mit der Schamanischen Trommel und verbinde dein Energiesystem mit deiner höheren Intelligenz. Der Effekt dabei ist das Gefühl eines inneren Friedens, der Entspanntheit und gleichzeitig kreativen Angeregtheit. Schau gerne auf meiner Website vorbei und erfahre mehr über meine Lebenserfahrungen und Angebote für dich: www.luciapeters.com   Was andere über Lucia sagen:  

„Deine Leidenschaft, deine Liebe und Hingabe faszinieren mich. Du bist für mich der schönste Engel.“ Corinna Z.
„Von ihr habe ich gelernt, wie stark und anziehend auch Sanftmut und Zärtlichkeit sein können. Lucia wirkt auf mich anmutig, zart, aber sehr beständig und ausdauernd.“ Ina S.
„So schön, dass du mir Mut gemacht hast. Du bringst den neuen Schwung, den die Menschen und die Erde jetzt brauchen. Trägst sie weg aus ihren Grauzonen und Alltagsbanalitäten. Lucia, ich liebe deine Offenheit.“ Bettina B.
„Dein allumfassendes Sein zu betrachten tut mir gut. Und ich nehme dich als ganz bewusst kommunizierend wahr. Als wertschätzend wahr. Du nimmst dir Zeit für Kontakt. Das finde ich einen sehr sehr schönen & anstrebenswerten Wesenszug. DANKE DANKE DANKE. Lucia ist ALLES in meinen Augen. Soooo vielschichtig, so viele Nuancen. KOMPLEXITÄT und LEICHTIGKEIT.“ Helga M.

Sebastian:   Ich bin Pantarei Approach Practitioner und Tai Ji Quan Lehrer. Mein Herz schlägt für verschiedene Formen von Gemeinschaft und Füreinander-Dasein. Kreisarbeit ist dabei eine gute Möglichkeit Verbundenheit aufzubauen. Auch in meiner Arbeit als Trauma-Coach ist es mir ein Anliegen, Menschen mit Ängsten/Panik und ähnlichen Folgen von Trauma, über den Körper, wieder mehr in den Kontakt mit sich selbst und anderen zu bringen. www.bodybasedlearning.de   Zum Ort:
Das Sonnenstrahlensammelhaus ist ein Zauberort im Zentrum von Natur. Es gibt nicht viele Orte, an denen man sich in Ruhe kreativ austoben kann, in Gemeinschaft frei bewegen und gleichzeitig voll bei sich ankommen kann. Das Sonnenstrahlensammelhaus ist so ein Ort. Es gibt Gemeinschaftsschlafräume, einen Meditations- Bewegungsraum, eine gemütliche Halle mit offenem Kamin und Sitzgelegenheiten sowie einem riesigen Garten, der zugleich verwunschen und kraftvoll ein Gefühl von „Mitten im Dschungel“ vermittelt. Innerhalb von 5 min Fussweg schaust du von einer Hügelkette auf das Schaumburger Land mit weitem Blick auf das Steinhuder Meer. Schau gerne mal was die Airbnb Gäste über diesen Ort schreiben. https://www.airbnb.de/rooms/8198622

bereue _ nicht _ aufstehen

Fragen an

___________ Quint Buchholz

 

Was ist deine Art mit Ideen und Visionen umzugehen? (privat, gesellschaftlich, künstlerisch)

Ich versuche, dranzubleiben an den Dingen, an den Ideen, die mir am allerwichtigsten sind. Das gelingt längst nicht immer, und in diesen Zeiten, das wissen wir alle, werden wir ständig von allen möglichen Impulsen abgelenkt, woandershin gezerrt, zerstreut. In Ruhe bei einer Sache bleiben können, Konzentration aufbringen, hartnäckig sein können, sich immer wieder auf das zu fokussieren, worum es einem geht, warum man eigentlich unterwegs ist, das sind Haltungen, die man immer wieder neu üben und ergreifen muss in diesem reizüberfluteten, in kleinste Einheiten zerhackten modernen Sein. 

 

Natürlich weiß ich längst, dass ich sowieso nicht alle Ideen umsetzen kann. Immer nur einen kleinen Teil. Aus den meisten wird nie was. Mein Regal mit den Skizzenmappen erzählt davon seit vielen Jahren. Aber ich will dran bleiben und so viel wie möglich schaffen. Der Maler Otto Dix hat mal zu seinen Studenten gesagt, als sie ihn gefragt haben, was man braucht, um ein guter Künstler zu werden: „Auf den Arsch setzen und malen, und wenn der Kaiser kommt.“

 

Wie übersetzt du deine kreative Energie/welche Schritte gehst du dabei?

Das Wort „kreativ“ ist mir eher nicht so sympathisch. Ich möchte auch gar keinen großen Mythos aus dem machen, was wir tun. Wir versuchen uns zu öffnen, etwas Neues zu entdecken und in eine Form zu bringen, die anderen etwas erzählt, ihr eigenes Sein berührt, sie mitnimmt und im besten Fall vielleicht ein bisschen bewegt, verändert in irgendeiner Weise. Aber das, was ich tue, verstehe ich als Arbeit, als Handwerk, auch wenn dabei dann immer wieder Dinge passieren, die nicht geplant waren. Wir stellen also natürlich nicht nur ein Werkstück nach Plan her. 

Und ich muss das lieben, was ich male, jede Figur, jede Wolke, jeden Dachziegel, jeden Grashalm. Jeden Quadratzentimeter Bild. Anders geht es nicht.

Beim Ideen entwickeln und dann auch beim Malen versuche ich immer, eine Balance zu finden zwischen dem Wollen, dem Geplanten auf der einen und dem Geschehenlassen, dem Überraschtwerden auf der anderen Seite. Dranzubleiben an der Idee, am Ausgangsimpuls und gleichzeitig wahrzunehmen, wohin das Bild will, wie es werden will.

 

 

Ich spiele viel mit Ideen, probiere alles Mögliche aus, stelle gefundene Lösungen auch noch mal auf den Kopf und mische sie wieder durcheinander. Und sehe, was funktioniert und was nicht. Das weiß ich zu Beginn eigentlich nie, aber wenn ich die Möglichkeiten, die Skizzen anschaue, dann sehe ich doch meistens, wo es langgeht. Oder zumindest, wo es definitiv nicht langgeht.

 

 

Wann entstehen bei dir Stockungsphasen im Arbeitsprozess und wie überwindest du sie?

Die zähen Phasen häufen sich, je länger ich das schon mache. Die Ideenfindung dauert oft viel länger als früher, einfach weil ich mit viel mehr Zweifeln und mit viel weniger Unbekümmertheit unterwegs bin als früher. Und beim Malen gibt es immer lange Phasen, wo ich das Gefühl habe, gerade dieses Bild taugt nun wirklich gar nichts, wird nie was, erzeugt nichts als gähnende Langeweile. Aber weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass viele Dinge in meinen Bildern sich am Ende doch fügen, auf eine Weise zueinanderfinden und einen gemeinsamen „Klang“ erzeugen, versuche ich immer dranzubleiben und hoffe, dass es vielleicht wieder so einigermaßen gut ausgeht.

 

 

Zur Zeit experimentiere ich auch damit, mehrere Bilder simultan, aber in unterschiedlichen Phasen zu malen. Ich vermute, es könnte mir gerade in diesen zähen Phasen zu Beginn helfen, an einem schon fortgeschrittenen, aber auch ganz aktuellen Bild ablesen zu können, dass es sich lohnen könnte, weiterzumachen.

Wer oder was gibt dir Antrieb in schwierigen Phasen des Arbeitens?

Eben das: Immer weiter machen, nicht zu viele Bedenken auftürmen, mit denen man ja meistens auch nichts löst, sondern sich eher noch mehr blockiert, das hilft. Vorher die richtige Musik zu hören, das hilft mir auch oft. Manchmal aber auch das Loslassen, einen Plan für eine Weile auf die Seite zu legen, eine Nacht darüber zu schlafen. Und mich letztlich dann auch nicht zu ernst zu nehmen. Am Ende bleibt es doch ein Spiel, oder? Kurt Schwitters hat gesagt: „Ein Spiel mit ernsten Problemen. Das ist Kunst.“ 

Wann hattest du zuletzt den Eindruck, dass deine Werke einen Twist/eine unbekannte Richtung nehmen können? Wie kam der Eindruck zustande? 

Den Eindruck habe ich oft, und hätte ich ihn nicht, würde ich ihn vermissen. Ich möchte ja auch selbst überrascht werden von einem Bild. 

Auf der ersten Skizze, die ich zu einer Idee mache, ist oft etwas ziemlich anderes zu sehen als dann später auf dem fertigen Bild. Inzwischen fange ich manchmal mit dem Original an, ohne die zentrale Figur zu kennen bzw. definiert zu haben. Das hätte ich früher nie gemacht. Aber jetzt gibt es Punkte, an denen muss ich ein Bild anfangen, da ich sonst nicht mehr vorwärts komme. Ich muss dann das Bild richtig sehen und spüren, die Situation, die Landschaft, den Raum, das Wetter, die Atmosphäre, um entdecken zu können, wer dort unterwegs ist und was er gerade macht. 

 

„bereue _ nicht _ aufstehen“ weiterlesen

Wir _ du _ ich

 

 

 

„Gehe nicht wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.“

Jean Paul

 

 

 

„Träume, deine Sehnsüchte und bunten Hoffnungen wollen ernst genommen werden. Wer sie verdrängt, unterdrückt das Beste in sich. Und wird ein leerer Mensch.“

Friedrich Schiller

 

 

 

 

„Und wenn ihr euch nur selbst vertraut, vertrauen euch die anderen Seelen!“

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

 

„Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.“

Cicero